Erste Stadt-Umland-Wettbewerb-Jahresveranstaltung

Teilnehmende © MIL

Der SUW als integrierter, fondsübergreifender Förderansatz, wurde auf die Unterstützung von zukunftsfähigen Stadt-Umland-Kooperationen ausgerichtet. Um einen regelmäßigen Informationsaustausch zu fördern, wird jährlich eine Veranstaltung mit den Kooperationspartnern sowie den Wirtschafts- und sozialen Partnern des Landes Brandenburg durchgeführt. Die erste Jahresveranstaltung hat nun am 4. Dezember 2017 unter der Leitung der Verwaltungsbehörde EFRE (Ministerium für Wirtschaft und Energie) stattgefunden.

In ihrem Grußwort betonte Elfi Heesch, Ableitungsleiterin für Stadtentwicklung und Wohnungswesen im brandenburgischen Ministerium für Stadtentwicklung und Landesplanung, dass die Zusammenarbeit zwischen Städten und ihrem Umland stetig an Bedeutung gewinnt und eine Förderung über ESI-Fondsmittel hierzu ein wichtiges Instrument darstellt.

Die Vorträge zum EFRE veranschaulichten die Rahmenbedingungen sowie den aktuell vorhandenen zeitlichen Handlungsdruck im Hinblick auf die Zielereichbarkeit der im OP EFRE 2014-2020 dargestellten Indikatoren und damit einhergehenden Konsequenzen. Ziel muss es sein, den Mittelabfluss in den kommenden Jahren deutlich zu erhöhen. Im Vortrag zum ELER wurde die Einordnung von LEADER in die Förderlandschaft des ELER thematisiert und die Verbindung zum SUW verdeutlicht. Für den ESF wurde zum Sachstand der im August 2017 veröffentlichten Förderrichtlinie des MASGF berichtet.

In den Vorträgen aus zwei SUW-Kooperationen (Lead Partner Eberswalde und Schwedt/Oder) wurden die positiven Aspekte partnerschaftlicher Zusammenarbeit, aber auch Herausforderungen und Hürden beleuchtet. Dies umfasste in Bezug auf die Umsetzung des SUW auch konkrete Hinweise zu Anpassungsbedarfen in der laufenden EU-Strukturfondsperiode, aber auch zur Ausgestaltung der künftigen EU-Förderperiode.

Gegenstand des abschließenden Diskussionsforums waren zentrale Handlungsfelder, bei denen Verbesserungen für eine schnelle und erfolgreiche Umsetzung der Maßnahmen und Projekte der Stadt-Umland-Strategien erforderlich sind, um so die Ziele des SUW gemeinsam zu erreichen.

An der ersten Veranstaltung haben rund 60 Personen teilgenommen. Der Diskussions- und Abstimmungsprozess wird fortgesetzt.