Grundsteinlegung für ein neues Gesundheitszentrum in Gransee

Minister Beermann bei der Grundsteinlegung © Uwe Halling

In die Umsetzung dieses Infrastrukturprojektes fließen mehr als 2,2 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und ergänzend knapp 418.000 Euro aus dem Bund- Länder-Programm Städtebaulicher Denkmalschutz bei Gesamtinvestitionskosten von mehr als 4,1 Millionen Euro. 

Guido Beermann: „Das Gesundheitszentrum ist Bestandteil der Stadt-Umland-Strategie, die mit europäischen Mitteln unterstützt wird. Neben dem Amt Gransee sind die Städte Zehdenick, Fürstenberg/Havel und Rheinsberg Kooperationspartner. Von dem Gesundheitszentrum werden alle profitieren. Gransee stärkt mit diesem Standort seine Innenstadt und bündelt gleichzeitig mehrere medizinische Angebote an einem Ort. Gerade in einer ländlichen Region mit vielen älteren Menschen ist die gesundheitliche Versorgung wichtig. Mit der Bündelung der drei europäischen Fonds für regionale, ländliche und soziale Entwicklung haben wir die Möglichkeit, die Zusammenarbeit zwischen Städten und Umlandgemeinden zu unterstützen und die Lebensbedingungen für die Menschen zu verbessern sowie die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu steigern.“

Ein Wettbewerb im Jahr 2017 war Ausgangspunkt für die heutige Konzeption des Vorhabens. Das Projekt Gesundheitszentrum wird von der Stadt Gransee, vertreten durch das Amt Gransee, in Kooperation mit dem Medizinischen Versorgungszentrum der Oberhavel-Kliniken geplant. Dabei ist der Neubau sowie der Umbau bestehender Gebäude direkt in der Innenstadt vorgesehen. 

Neben einem Hörgeräteakustiker wird es künftig vier Arztpraxen geben. Durch den Einbau eines Fahrstuhls wird das Gesundheitszentrum barrierefrei. Für Krankentransporte wird es eine Tordurchfahrt geben. Auch Pkw-Stellplätze sind im Innenhof vorgesehen.

Das Gesundheitszentrum soll im Juni 2021 fertiggestellt sein.

Das Amt Gransee und Gemeinden ist Leadpartner der Strategie "Natürlich-gesund-gemeinsam". Kooperationspartner sind Zehdenick, Fürstenberg/Havel und Rheinsberg. Schwerpunkte der Strategie sind unter anderem der Ausbau regional bedeutsamer touristischer Infrastruktur, der Umbau des Mobilitätszentrum Bahnhof sowie die KMU-Förderung in den Städten.

Minister Beermann während der Grundsteinlegung © Uwe Halling

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