Bauarbeiten für Eberswalder Fahrradparkhaus beginnen

Entwurf am Bauschild © Stadt Eberswalde

Das neue Fahrradparkhaus ist eines der Projekte, die die Stadt gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern im Stadt-Umland-Wettbewerb (SUW) verfolgt. Die Kooperation will über den SUW Projekte umsetzen, die die Lebensqualität verbessern, die Willkommenskultur unterstützen und die Wirtschaft stärken. Ein zusätzliches Augenmerk liegt auf der Verbesserung der Mobilitätsoptionen und der Verbesserung der Energiebilanz.

Ziel des neu entstehenden Fahrradparkhauses ist es, durch das Erhöhen und Verbessern der Fahrradabstellplätze die Nutzung des Bahnhofs als Umsteigepunkt auf den öffentlichen Nahverkehr zu steigern und damit die Umwelt zu entlasten. Insbesondere die Nachfrage nach sicheren Abstellanlagen für E-Bikes steigt, die aufgrund ihrer größeren Reichweite mehr Pendler motivieren werden, umweltfreundliche Verkehrsmittel zu nutzen. Ganzheitlich betrachte leistet das Projekt bei der baulichen Konstruktion und der Nutzung umfangreiche Beiträge zum Klimaschutz und zur Anpassung an den Klimawandel. Durch die Ausführung der Dachkonstruktion als Gründach werden Luftschadstoffe und Feinstaub aus der Luft gefiltert. Bei Starkregen verzögert sich der Abfluss des Regenwassers. Durch die anschließende Verdunstung ergibt sich eine Verbesserung des Umgebungsklimas. 

Der wesentliche Vorteil des Fahrradparkhauses liegt in seiner Kompaktheit. In dem in fünf Etagen geplanten Fahrradparkhaus werden insgesamt 604 Stellplätzen inkl. 60 Fahrradboxen auf engstem Raum Platz finden. 

Der Bau des Fahrradparkhauses wird voraussichtlich mehr als 2,2 Mio. EUR kosten. Zur Finanzierung fließen mehr als 1,7 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in den Norden des Landes. Die weiteren Kosten werden über Eigenmittel der Stadt Eberswalde finanziert. 

Minister Guido Beermann: „Mobilität zu sichern ist eine zentrale Voraussetzung für eine attraktive und zukunftsfähige Wirtschaft und das tägliche Leben der Menschen in Brandenburg. Mobilität ist aber mehr als Verkehr. Sie ist eine Voraussetzung, um am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Dies greift der Stadt-Umland-Wettbewerb ‚Kooperation Eberswalde‘ auf, in dessen Rahmen das neue Fahrradparkhaus entsteht: Die Lebensqualität soll verbessert und Mobilitätsoptionen gestärkt werden. Mit dem Fahrradparkhaus verbessern wir die Möglichkeit für die Eberswalderinnen und Eberswalder, ihre Fahrräder sicher abzustellen. So können wir den Bahnhof als Umsteigepunkt auf den öffentlichen Nahverkehr stützen und gleichzeitig die Umwelt entlasten.“

Im Juli 2020 werden die Bauarbeiten vor Ort beginnen und bis zum Sommer 2021 abgeschlossen sein.

Enthüllung des Bauschildes mit Minister Beermann und Bürgermeister Boginski © Stadt Eberswalde

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