EU-Fördermittel für Eisenhüttenstädter Ufergestaltung

Sts Genilke bei Bescheidübergabe mit Michael Reh, Bereichsleiter Stadtentwicklung in Eisenhüttenstadt © Frank Eckert, Stadt Eisenhüttenstadt

Die Stadt plant die Reaktivierung des zum Teil durch Nutzungsaufgabe und Gebäudeabriss brachgefallenen Areals rund um den Mielenzhafen als öffentliche Freizeit- und Erholungsfläche einschließlich uferbegleitender Wege. Die Entwicklung der Uferzone des Mielenzhafens und der Inselspitze ist ein elementarer Beitrag zur funktionalen Stabilisierung der Innenstadt.

Dies ist auch ein Beitrag zur deutlichen Aufwertung der öffentlichen Freiflächen zwischen der denkmalgeschützten Planstadt und dem Oder-Spree-Kanal, der die notwendigen Voraussetzungen für die Verknüpfung und Vernetzung land- und wasserseitiger touristischer Angebote schafft. Damit soll sich die Lebensqualität in Eisenhüttenstadt erhöhen und die touristische Wertschöpfung in der Region nachhaltig verbessert werden.

Das Projekt ist Bestandteil der Stadt-Umland-Strategie „Zukunftsfähige Oderregion: vernetzen-bewegen-erleben“, die die Stadt gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern verfolgt. Die Strategie der Kooperation zielt darauf ab, die Bevölkerung in der Region zu halten, Zuzug zu generieren, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit in der Region zu steigern und eine Willkommenskultur für Zuziehende und Besucherinnen und Besucher weiter zu entwickeln. Erwartet wird, dass sich aus der Verstetigung der Kooperation Synergieeffekte ergeben, von denen die ganze Region profitieren kann und mit denen der Zusammenhalt in der Region gefördert wird.

Zwei der vier umfassenden Bauabschnitte sollen zeitlich parallel umgesetzt werden, um die Bauzeit zu verkürzen. Die zuwendungsfähigen Gesamtausgaben betragen rund 3,3 Millionen Euro. Es werden 2,6 Millionen Euro EFRE-Mittel bereitgestellt. Die Stadt steuert rund 678.000 Euro bei. Die Fertigstellung wird für Ende Juni 2022 angepeilt.

Staatssekretär Rainer Genilke: "Mit dem Stadt-Umland-Wettbewerb wollen wir die Zusammenarbeit zwischen Städten und ihren Umlandgemeinden unterstützen. Hier in der Oderregion ist es uns ein wichtiges Anliegen, die Lebensbedingungen für die Menschen zu verbessern, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit zu steigern und die Attraktivität für Zuzügler und Besucher und Besucherinnen zu erhöhen. Mit der Neugestaltung der Uferzone des Oder-Spree-Kanals zwischen Mielenzhafen und Inselspitze wird der Kanal als Verbindung zur denkmalgeschützten Planstadt erlebbar. Für die Menschen und die Gäste der Stadt bietet sich damit die Möglichkeit, Erholung innenstadtnah zu finden. Davon soll die ganze Stadt und die Region profitieren."

Sts Genilke am Bauplan © Frank Eckert, Stadt Eisenhüttenstadt

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